“Open Data is about Data Democracy”

A few weeks ago, Chris Taggart from OpenlyLocal in the UK gave an interesting presentation. He was attending an event in Berlin: ePSI platform: Open Data: Apps for Everyone? Taggart aka @countculture spoke about how the hyperlocal site came into being in 2009, originally planned as a datajournalism project. In the end  he gives a kind of utopian notion about how a data driven democracy could look like. He is going to present in Berlin again in April at the re:publica 11. Find his blog here.

This is a partial transcript:

“I had no desire to spend my hours with programming and messing around with data. Actually I wanted to do some data journalism. And I thought lots of people are looking at government data – let me look at local government data. [...] It was supposed just to be a tiny little project. It started off with twelve councils, trying to scrape of their websites. The basic stuff: Who the councilors are, which comittees they sit on. What were the meetings of these comittees. I wasn‘t even going to do a website at first. It just going to be data. Maybe just an API with one page describing how to use it. Then I thought maybe I put a few pages up there. [...]

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Hyperlocal: Lokaljournalismus und OpenData in den USA und Deutschland

Lokaljournalismus lebt davon, dass die Leser immer auch das interessiert, was sie kennen: Der Verein um die Ecke, der Einbruch beim Nachbarn gegenüber und das Angebot vom Laden die Straße herunter. Hyperlokal, auf den unmittelbaren Straßenzug eingegrenzte Berichterstattung sei deswegen die Zukunft des Lokaljournalismus im Web, heißt es.

Im Folgenden geht es zuerst um entsprechende Angebote in den USA – namentlich Everyblock. Im zweiten Teil des Beitrags wird dann ein Blick auf den Stand in Deutschland geworfen und die Probleme mit den Informationen aus der öffentlichen Hand (OpenData). Schließlich geht es um Geschäftsmodellefür Netz-Lokalberichterstattung und den Anzeigenmarkt im mobilen und geolokalen Internet.

Everyblock Beispiel Ausschanklizenz

Hyperlocal, so wird die Zukunft des Lokaljournalismus sein. Meinen manche. Vorreiter dieses Ansatzes ist das US-Projekt Everyblock, das 2007 startete. Mittlerweile ist es für 16 große US-Städte verfügbar. Es generiert keine eigenen Inhalte sondern aggregiert sie, sammelt sie ein. Man versteht sich als “geographischer Filter” heißt es in der Selbstdarstellung. Dabei geht es nicht um statischen Daten für eine Gegend, etwa Adressen von Schulen. Sondern um Nachrichten im weitesten Sinne, die sich auf einen Standort beziehen und ein Datum haben.

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