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	<title>Datenjournalist</title>
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	<description>OpenData &#38; Data-Driven-Journalism</description>
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		<title>Datenjournalist</title>
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	<itunes:summary>OpenData, ePartizipation und Data-Driven-Journalism</itunes:summary>
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	<itunes:author>Datenjournalist</itunes:author>
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		<title>Big Data im Sport &#8211; im Kino und bei Zeit Online</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 09:08:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lorenz Matzat</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[sport]]></category>

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		<description><![CDATA[Anfang Februar kommt der Film &#8220;Moneyball&#8221; in die deutschen Kinos. Eine Verfilmung des gleichnamigen Buches mit dem Untertitel &#8220;The art of winning an unfair game&#8221;. Es erschien im Jahr 2003. Darin geht um einen Baseballverein, dem es gelingt, durch Datenanalyse &#8230; <a href="http://www.datenjournalist.de/big-data-und-sport-im-kino-und-bei-zeit-online/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anfang Februar kommt der Film &#8220;Moneyball&#8221; in die deutschen Kinos. Eine Verfilmung des <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Moneyball" target="_blank">gleichnamigen Buches </a>mit dem Untertitel &#8220;The art of winning an unfair game&#8221;. Es erschien im Jahr 2003. Darin geht um einen Baseballverein, dem es gelingt, durch Datenanalyse der Spielerstatistiken trotz geringen Budgets eine sehr erfolgreiche Mannschaft aufzustellen. Diese Herangehensweise prägte einen eigenen Begriff: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sabermetrics" target="_blank">Sabermetrics</a> (SABR- Society for American Baseball Research).</p>
<p><a href="http://www.datenjournalist.de/wp-content/uploads/2012/01/zeit_sport.png"><img class="alignleft size-full wp-image-1692" title="zeit_sport" src="http://www.datenjournalist.de/wp-content/uploads/2012/01/zeit_sport.png" alt="" width="580" height="303" /></a></p>
<p>Nun hat Zeit Online vor einigen Tagen <a href="http://www.zeit.de/sport/fussball-kosten" target="_blank">eine Datengeschichte</a> rund um die Budgets der Fußball-Bundesligavereine gebracht. Sie runtergebrochen auf Kosten pro Tor, Pass usw.. Eine interessante Idee und technisch gut umgesetzt. Vorbildhaft sind die dargestellten Daten auch als Google Doc <a href="Verein" target="_blank">veröffentlicht.</a> <em>Update: Auch wird die App nach jedem Spieltag aktualisiert, siehe <a href="https://twitter.com/#!/venohr/status/161757124395925504" target="_blank">Hinweis </a>von @venohr.</em></p>
<p>Ein paar Sachen stören allerdings. Das Video oben rechts lenkt von der Anwendung ab und kann nicht Ersatz für eine fehlende redaktionelle Einbettung sein: Artikel, die den Kontext darstellen, Geschichten erzählen, Hintergrund zum Thema bieten. So fehlt etwa eine wesentliche Angabe &#8211; die Quelle oder Datengrundlage für die Investitionssummen der Vereine.</p>
<p><span id="more-1686"></span>Die Anzeige einer Effizienzkennzahl, die der Titel &#8220;Effizienzrechner&#8221; verspricht, wäre wünschenswert gewesen (<del>ebenso, dass sich die Anwendung aktualisiert, also neue Ergebnisse in sie einfließen)</del>. Die Anwendung verliert so an Brisanz, weil die Bayern zwar gut 1,15 Mio. Euro pro Tor in der Hinrunde ausgaben. Aber es sich auch zu lohnen scheint: Sie sind auf Platz eins der Tabelle. Wie effizient die Mannschaften sind, muss sich der Betrachter über vier Tabs verteilt zusammensuchen und selber ausrechnen.</p>
<p>Apropro lohnen: Wäre es nicht auch interessant gewesen, was ein Tor an Umsatz und Gewinn bedeutet? In der Saison 2009/2010 waren das für Bayern bei 71 Toren pro Tor ein Umsatz 4,4 Mio Euro Umsatz (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/FC_Bayern_M%C3%BCnchen_AG" target="_blank">laut Wikipedia</a> und vereinfacht die Einnahmen von 2010 zur Grundlage genommen). Das waren gerade mal 40.000 EUR Gewinn nach Steuern.</p>
<p>Genug gemeckert. Zeit Online macht wenigstens was im Bereich des (interaktiven) Datenjournalismus. D<del>amit sind sie bei den größeren Onlinemedien derzeit allein auf weiter Flur.(</del> Just veröffentlichte die FTD <a href="http://www.ftd.de/unternehmen/:aufsichtsraete-in-dax-konzernen-das-netz-der-deutschland-ag/60158757.html" target="_blank">eine interaktive Grafik</a>, die sämtliche 500 Aufsichtsratsmandate der 30 DAX-Konzerne visualisiert. )Wir sehen hoffentlich noch mehr davon dieses Jahr.</p>
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		<title>Datenjournalismus: Bilanz 2011 und Ausblick</title>
		<link>http://www.datenjournalist.de/datenjournalismus-bilanz-2011-und-ausblick/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 16:18:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lorenz Matzat</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Onlinejournalismus]]></category>

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		<description><![CDATA[In Sachen Datenjournalismus war im deutschsprachigen Raum im Jahr 2011 einiges los. Manche, wie Medienjournalist Christian Jakubetz, meinen dennoch, dass der Hype um Datenjournalismus bereits zurückgehe und das Thema in zwei Jahren vom Tisch wäre. Eine Einschätzung gegen die einiges spricht. &#8230; <a href="http://www.datenjournalist.de/datenjournalismus-bilanz-2011-und-ausblick/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Sachen Datenjournalismus war im deutschsprachigen Raum im Jahr 2011 einiges los. Manche, wie Medienjournalist Christian Jakubetz, <a href="http://www.youdaz.com/2011/11/24/christian-jakubetz-im-interview-es-gibt-journalistisches-leben-abseits-der-journalistenschulen/" target="_blank">meinen dennoch</a>, dass der Hype um Datenjournalismus bereits zurückgehe und das Thema in zwei Jahren vom Tisch wäre.</p>
<p>Eine Einschätzung gegen die einiges spricht. Im Frühjahr 2012 etwa wird es eine Recherche und Datenjournalismus-Fachtagung in Hamburg geben. Das in Berlin bereits sechs Mal statt gefundene Datenjournalismus-Treffen wird im neuen Jahr am 25. Januar in anderer Form weitergehen: Mehr praxisorientiert und von mehr Leuten in der Vorbereitung getragen (die offene Mailingliste dazu findet sich <a href="http://lists.okfn.org/mailman/listinfo/ddj-berlin" target="_blank">hier</a>). Und wie in diesem Jahr wird es auf der Netzkonferenz <a href="http://re-publica.de/12/" target="_blank">re:publica</a> im kommenden Mai auch um Datenjournalismus und Open Data gehen.</p>
<p><strong>Steigendes Interesse, auch jenseits des Journalismus</strong></p>
<p>Aus Sicht meiner Warte stelle ich fest, dass die Anfragen nach Referenten- und Trainingstätigkeiten rund um das Thema stetig zunimmt; ebenso die Wünsche danach, als Interviewpartner zur Verfügung zu stehen &#8211; nicht zuletzt für Studierende, die ihre Abschlussarbeit zu dem Thema schreiben (ich schätze, dass zur Zeit mindestens fünf solcher Arbeiten im deutschsprachigen Raum geschrieben werden/ wurden &#8211; z.B. eine wie diese <a href="http://dl.dropbox.com/u/3029860/BA_Stories-in-Data_Alexander%20Haase.pdf" target="_blank">hier </a>(pdf)).<span id="more-1644"></span></p>
<p>Bei meiner Arbeit mit der Agentur <a href="http://www.opendatacity.de/" target="_blank">OpenDataCity</a> stellt sich die Situation so dar: Die Zahl der Anfragen für die Umsetzung von Projekten von und Beratung für verschiedenen Redaktionen im Laufe des Jahres stieg <del>kontinuierlich</del> exponentiell an. Übrigens auch von Interessenten außerhalb des reinen Journalismusbetriebes.</p>
<p><strong>Hype-Status wird hinter sich gelassen</strong></p>
<p>Ein anderer Fingerzeig dafür, dass Datenjournalismus den Hype-Status hinter sich lässt, ist Zeit Online. Mit der <a href="http://www.zeit.de/datenschutz/malte-spitz-vorratsdaten" target="_blank">Vorratsdatenvisualisierung,</a> aber auch der Anwendung zur <a href="http://opendata.zeit.de/atomreaktoren/#/de/" target="_blank">Atomkraftwerken und Bewohnern in deren Umkreis</a> hat das Onlinemedium zwei viel beachtete Datenjournalismusaufschläge in diesem Jahr geliefert. Dort wird nun die „Entwicklungsredaktion“ ausgebaut &#8211; in der Ausschreibung für die Leitung derselbigen wird explizit Datenjournalismus <a href="http://www.zeitverlag.de/wp-content/uploads/2011/12/13_leiterentwicklungsred_12.pdf" target="_blank">als Tätigkeitsbereich genannt </a>(pdf).</p>
<p>Auch in anderen Medien gab es dieses Jahr einiges zu sehen. Etwa in der taz mit der <a href="http://www.taz.de/1/berlin/fluglaerm-bbi/" target="_blank">Fluglärmkarte</a> und der <a href="http://www.taz.de/1/politik/parteispenden-watch/" target="_blank">Parteispenden</a> Anwendung. Oder <a href="http://www.digitalerwandel.de/2011/09/20/making-of-datenvisualisierung-zur-berlin-wahl/" target="_blank">die Karte</a> der Berliner Morgenpost zu den Berlinwahlen; Spiegel / Spiegel Online macht (erste?) Gehversuche mit der <a href="http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-76437-2.html" target="_blank">Visualisierung von Sportdaten</a> - um einige Beispiele zu nennen.</p>
<p>Weiter weist international einiges darauf hin, dass Datenjournalismus ein sich etablierendes Genre ist. So konnte das European Journalism Centre Förderung für seine <a href="http://datadrivenjournalism.net/" target="_blank">Datenjournalismusplattform</a> sichern; das Global Editors Network ruft für kommendes Jahr das erste Mal einen <a href="http://www.globaleditorsnetwork.org/djawards/" target="_blank">Datajournalism Award</a> aus &#8211; zusammen mit Google.</p>
<p>Interessant dürfte die Debatte über die <a href="http://www.datenjournalist.de/neues-von-der-definition-des-datenjournalismus/" target="_blank">Definition des Datenjournalismus</a> bleiben. Ich bin Anhänger eines engen Verständnisses von Datenjournalismus; sprich Fan von Datenartikeln, die als interakive datenbankbasierte Visualisierungen online daherkommen. Andere definieren ihn weniger orthodox darüber, dass in der Recherche ein oder mehrere Datensätze eine wichtige Rolle spielen. Man könnte beispielsweise stundenlang diskutieren, ob die Stiftung Warentest mit ihrem Printheft nicht anders betreibt als Datenjournalismus: Es wird gemessen, verglichen und in Tabellen ausgewertet. Siehe auch Zeitschriften wie Kicker oder diverse Finanztitel.</p>
<p><strong>Keine erkennbare Datenjournalismusstrategie in Sicht</strong></p>
<p>So oder so &#8211; Datenjournalismus in Deutschland entwächst langsam seinen Kinderschuhen. Entgegen der Vorbilder aus UK oder USA gibt es bislang allerdings kein deutschsprachiges Medium, das ein Daten-Ressort pflegt. Also eine Sammelstelle aller Visualisierungen, Datensätze und Datengeschichten, die ein Medium anzubieten hat. Überhaupt zeigen sich zwischen dem, was 2011 technische möglich wäre und was die Regel ist, erstaunliche Diskrepanzen. Man nehme nur die <a href="http://unwetterzentrale.spiegel.de/" target="_blank">Visualisierung der Unwetterzentrale</a> auf SpOn, die hinsichtlich der Nutzbarkeit einiges an Überarbeitung bedürfte.</p>
<p>Generell scheint den meisten Onlinemedien ein kohärentes Konzept für Visualisierungen, vor allem auch für den brauchbaren Einsatz von interaktiven Karten, zu fehlen. Von einer erkennbaren und gehaltvollen Datenjournalismusstrategie kann aus meiner Sicht bei keinem deutschprachigen Medium die Rede sein. Die Fixierung auf Social Media und mobile Apps scheint viele Ressourcen aufzufressen.</p>
<p>So wundert es kaum, dass einige gute Gelegenheiten, Geschichten mit Daten zu erzählen oder Vorgänge ersichtlich zu machen, verpasst wurden. Angefangen bei der Finanzmarkt- und Eurokrise, die nur so vor Daten strotzt und danach schreit, mittels Visualisierungen verständlich aufbereitet zu werden. Oder die Abbildung von Stresstest- und Baukostendaten im Zusammenhang mit Stuttgart 21, die zur einer Versachlichung der Debatte hätten beitragen können. Das Thema Fluglärm an der 4. Startbahn in Frankfurt hätte auch von einem journalistischen Medium visualisiert werden können &#8211; und nicht einer von der hessischen Landesregierung gegründeten gemeinnützigen GmbH <a href="http://www.forum-flughafen-region.de/monitoring/fluglaerm-monitoring/air-traffic-noise/" target="_blank">überlassen werden sollen</a>.</p>
<p><strong>Baustein des digitalen Journalismus</strong></p>
<p>Ich gehe davon aus, dass wir 2012 mehr Ergebnisse von Datenjournalismus in deutschsprachigen Medien sehen werden. Auch auf Ebene der Lokalzeitungen &#8211; dort finden dann wohl eher herkömmliche kostengünstige Werkzeugen wie Google Fusion Tables ihren Einsatz. Anderswo dürfte es große interaktive datengetriebene Visualisierung zu sehen geben. So mancher Wissenschaftsjournalist wird anders als bisher Daten zum Einsatz bringen. Ebenso dürfte im Bereich Unternehmenskommunikation einiges passieren, vielleicht auch in der Öffentlichkeitsarbeit von Non-Profit Unternehmen/ NGO. Auf den datenreichen Bereich von Politik und Verwaltung sollte man allerdings eher nicht warten.</p>
<p>Bleibt zu hoffen, dass wir im Onlinejournalismus andere Plattformen und Technologien jenseits der gängigen Redaktionssystem (CMS) sehen werden; wohlmöglich treten auch neue Player jenseits der alten Medienhäuser auf den Plan, die mit Daten anders Informationen vermitteln als bisher &#8211; letztlich wird sich Datenjournalismus im Jahr 2012 weiter als wichtiger Baustein des Methodenapparats für einen modernen digitalen Journalismus ausformen.</p>
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		<title>Open Data Interviews</title>
		<link>http://www.datenjournalist.de/open-data-interviews/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 09:30:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lorenz Matzat</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[OpenData]]></category>
		<category><![CDATA[OpenGovernment]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit Open Data Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Bis August diesen Jahres habe ich zehn Monate lang am Stück das Open Data Blog auf zeit.de geschrieben. Hier veröffentliche ich nun die meisten Interviews, die ich für dieses Blog geführt habe, unter einer Creative Commons-Lizenz (CC-by). Erschienen sind sie &#8230; <a href="http://www.datenjournalist.de/open-data-interviews/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bis August diesen Jahres habe ich zehn Monate lang am Stück das Open Data Blog auf zeit.de geschrieben.</p>
<p>Hier veröffentliche ich nun die meisten Interviews, die ich für dieses Blog geführt habe, unter einer Creative Commons-Lizenz (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/" target="_blank">CC-by</a>). Erschienen sind sie zwischen Oktober 2010 und September 2011 (zum Abschluss hat mein Nachfolger Markus Heidmeier ein<a href="http://blog.zeit.de/open-data/2011/09/08/viele-hadern-noch-mit-der-idee-open-data/" target="_blank"> Interview</a> mit mir geführt). Die <del>12 13</del> Interviews werden im Folgenden chronologisch zurückgehend vom aktuellsten zum ältesten hin aufgelistet (Update 11.01.2012):</p>
<p><span id="more-1453"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>08.11.2011: Adrian Pohl &#8211; #OpenBib #OpenAccess</strong></p>
<p>Adrian Pohl arbeitet seit 2008 im Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen (hbz). Seit Juni 2010 ist er Koordinator der <a title="openbib data" href="http://openbiblio.net/" target="_blank">Arbeitsgruppe der Open Knowledge Foundation zu Open Bibliographic Data</a>. Im Interview berichtet Pohl über die Zusammenarbeit mit anderen Aktiven aus Wissenschaft und Bibliothekswelt. Ihr Ziel: der Aufbau einer Infrastruktur für offene bibliographische Daten.</p>
<p><a href="http://www.datenjournalist.de/adrian-pohl-offene-bibliotheksdaten/" target="_blank">Link zum Interview</a></p>
<p><strong>21.9.2011: Claudia Schwegmann &#8211; #OpenAid #Entwicklungszusammenarbeit</strong></p>
<p>Claudia Schwegmann hat 2009 die Organisation OpenAid gegründet. Selbst hat sie einige Jahre in der Entwicklungzusammenarbeit gearbeitet. Im Interview erklärt sie die Hintergründe zu der <a title="conference berlin opendata development aid" href="http://openaiddata.de/" target="_blank">Konferenz Open Aid Data</a> Ende September in Berlin.</p>
<p><a href="http://www.datenjournalist.de/claudia-schwegmann-openaid-open-data-in-der-entwicklungszusammenarbeit/" target="_blank">Link zum Interview<br />
</a>-</p>
<p><strong>07.06.11: Stefan Wehrmeyer &#8211; #Nahverkehr #GTFS</strong></p>
<p>Stefan Wehrmeyer studiert in Potsdam am Institut für Softwaresystemtechnik. <a title="verkehrsinformationen städte interaktiv" href="http://www.mapnificent.net/" target="_blank">Sein Projekt Mapnificent</a> stellt Fahrpläne zahlreicher Städte weltweit dynamisch auf einer Karte dar; vor kurzem <a title="aufforderung nahverkehr berlin" href="http://stefanwehrmeyer.com/projects/movingdots/?de#0" target="_blank">appellierte er an die Berliner und Brandenburger Nahverkehrsbetriebe</a>, ihre Fahrplandaten zu öffnen. <a title="öpnv visualisierung berlin" href="http://stefanwehrmeyer.com/projects/transitpulse/" target="_blank">In der Simulation TransitPulse</a> gibt Wehrmeyer einen Ausblick darauf, was mit solchen Informationen möglich wäre.</p>
<p><a href="http://www.datenjournalist.de/stefan-wehrmeyer-open-data-und-nahverkehr" target="_blank">Link zum Interview<br />
</a>-</p>
<p><strong>09.05.11 &#8211; Ton Zijlstra &#8211; #ePsi-Plattform  #EU #PSI</strong></p>
<p>Ton Zijlstra leitet seit März das Team rund um die <a title="europäische öffentlicher sektor information" href="http://www.epsiplus.net/" target="_blank">ePSI-Plattform</a>. Die Abkürzung steht für &#8220;European Public Sector Information&#8221;. Finanziert wird das Vorhaben von der Europäischen Kommission. Seit 2005 gilt in der EU die <a title="public sector information directive" href="http://ec.europa.eu/information_society/policy/psi/index_en.htm" target="_blank">PSI-Directive</a>, die eine &#8220;Weiterverwendung von Informationen des öffentlichen Sektors&#8221; regelt. In Deutschland schlägt sie sich im <a title="public sector gesetz" href="http://www.gesetze-im-internet.de/iwg/BJNR291300006.html" target="_blank">Informationsweiterverwendungsgesetz</a> (IWG) nieder.</p>
<p><em></em><a href="http://www.datenjournalist.de/ton-zijlstra-open-data-in-der-eu" target="_blank">Link zum Interview</a><br />
-</p>
<p><strong>21.04.11 &#8211; Chris Taggart &#8211; #Lokalpolitik #Unternehmensregister #ddj</strong></p>
<p>Chris Taggart begann vor zwei Jahren, <a title="hyplerlokal gemeinderat uk" href="http://openlylocal.com/" target="_blank">das Projekt Openly Local aufzubauen</a>. Es sammelt Gemeinderatsinformationen in Großbritannien. Die Hälfte aller knapp 400 Räte hat das Open-Data-Projekt mittlerweile erfasst. Im Interview erläutert der <a title="blog chris taggart" href="http://countculture.wordpress.com/" target="_blank">britische Journalist</a>, wie diese Arbeit dazu führte, ein weiteres Vorhaben anzugehen, eins <a title="offenes globales Handelsregister" href="http://opencorporates.com/" target="_blank">namens OpenCorporates</a>.</p>
<p><a href="http://www.datenjournalist.de/chris-taggart-openlylocal-opencoporates/" target="_blank">Link zum Interview<br />
</a>-</p>
<p><strong>18.2.10 &#8211; Malte Spitz &#8211; #Vorratsdatenspeicherung</strong></p>
<p>Das Bundesvorstandsmitglied der Grünen über die Vorgeschichte und die Resonanz auf <a title="vds malte spitz" href="http://www.zeit.de/datenschutz/malte-spitz-vorratsdaten" target="_blank">die Visualisierung der Vorratsdaten</a> seiner Mobilfunkverbindungen.</p>
<p><a href="http://www.datenjournalist.de/vorratsdatenspeicherung-ist-keine-spielerei/" target="_blank">Link zum Interview<br />
</a>-</p>
<p><strong>27.01.11 &#8211; Mercedes Bunz &#8211; #Digitalisierung #Algorithmen</strong></p>
<p>Mercedes Bunz bezeichnet sich selbst als &#8220;Digital Thinker&#8221;. <a title="journalist" href="http://www.mercedes-bunz.de/" target="_blank">Die Journalistin</a> arbeitete zuletzt beim Guardian in London als Technologieredakteurin. Ein Gespräch über die Rolle von Daten und Suchalgorithmen in unserer Gesellschaft.</p>
<p><a href="http://www.datenjournalist.de/mercedes-bunz-die-digitalisierung-der-gesellschaft" target="_blank">Link zum Interview<br />
</a>-</p>
<p><strong>23.12.10 &#8211; Bart van Leeuwen &#8211; #Feuerwehr #Amsterdam</strong></p>
<p>Bart van Leeuwen ist seit fünfzehn Jahren Feuerwehrmann in den Niederlanden. Aber er ist auch Programmierer und beschäftigt sich seit Jahren mit Open-Source-Software und mit dem semantischen Web. In Interview spricht van Leeuwen über den Nutzen von Open Data für Rettungskräfte und das Informationssystem &#8220;<a title="Rettungskräfte Software" href="http://netage.nl/en/site/31/rescinfo/page/index.xml" target="_blank">RESC.info</a>&#8220;. Das entwickelt er für die Feuerwehr zusammen mit der Gruppe <a title="open source software developers" href="http://www.netlabs.org/en/site/index.xml" target="_blank">netlabs.org</a>. Obwohl die Leitung der Amsterdamer Feuerwehr kein Interesse zeigt, setzen mittlerweile zahlreiche Feuerwehrstationen die Software ein.</p>
<p><a href="http://www.datenjournalist.de/bart-van-leeuwen-open-data-bei-der-feuerwehr-in-amsterdam" target="_blank">Link zum Interview<br />
</a>-</p>
<p><strong>23.11.10 &#8211; Rufus Pollock &#8211; #Großbritannien #OpenGov</strong></p>
<p>Der britische Ökonom <a title="private homepage pollock" href="http://rufuspollock.org/" target="_blank">Rufus Pollock</a> hat die <a title="Open knowledge foundation" href="http://www.okfn.org/" target="_blank">OpenKnowledge Foundation</a> mit aufgebaut. Zusammen mit <a title="inventor www" href="http://www.w3.org/People/Berners-Lee/" target="_blank">Tim Berners-Lee</a> (&#8220;Erfinder&#8221; des WWW), <a title="mitglied advisory board" href="http://users.ecs.soton.ac.uk/nrs/" target="_blank">Nigel Shadbolt</a> (Informatikprofessor) und <a title="gründer NGO" href="http://www.mysociety.org/about-tom-steinberg/" target="_blank">Tom Steinberg</a> (mySociety.org) sitzt er im <a title="OpenData Rat UK" href="http://data.gov.uk/blog/new-public-sector-transparency-board-and-public-data-transparency-principles" target="_blank">Public Sector Transparency Advisory Board</a> der britischen Regierung. Im Interview spricht Pollock über die Motivation der Regierung, ihre Daten zu öffnen und die Arbeit in dem Rat.</p>
<p><a href="http://www.datenjournalist.de/rufus-pollock-open-government-in-grosbritannien" target="_blank">Link zum Interview<br />
</a>-</p>
<p><strong>17.12.10: Jonathan Gray &#8211; #EuroStat #Hackday</strong></p>
<p>Jonathan Gray ist eine der treibenden Kräfte in der <a title="Open Knowledge Foundation" href="http://okfn.org/" target="_blank">Open Knowledge Foundation</a>, die in mehreren europäischen Ländern vertreten ist. Im Interview spricht <a title="Jonathan gray Bio" href="http://jonathangray.org/about/" target="_blank">der Philosophiestudent</a> über die Idee des gestrigen Eurostat Hackdays und über das Potenzial offener Daten.</p>
<p><a href="http://www.datenjournalist.de/jonathan-gray-eurostat-hackday" target="_blank">Link zum Interview<br />
</a>-</p>
<p><strong>12.11.10  - Beate Lohmann &#8211; #BMI #OpenGov #Strategie </strong></p>
<p>Beate Lohmann, Leiterin der Abteilung für Verwaltungsmodernisierung und Verwaltungsorganisation im Bundesministerium des Innern. Ihre Abteilung mit 64 Mitarbeitern hatte die Federführung bei der Ausformulierung des Regierungsprogramms.</p>
<p><a href="http://www.datenjournalist.de/lohmann-bmi/" target="_blank">Link zum Interview<br />
</a>-</p>
<p><strong>3.12.10 &#8211; David Eaves &#8211; #Kanada #Hackathon</strong></p>
<p>David Eaves war einer der Initiatoren des internationalen <a title="hackday öffentliche daten international" href="http://www.opendataday.org/" target="_blank">OpenData Hackathons</a> Ende 2010. Der <a title="David Eaves Homepage" href="http://eaves.ca/" target="_blank">kanadische Politikwissenschaftler</a> spricht im Interview über die Idee des Hackday und wie die Lage von OpenData in Kanada ist.</p>
<p><a href="http://www.datenjournalist.de/eaves-hackathon/" target="_blank">Link zum Interview<br />
</a>-</p>
<p><strong>21.10.10 &#8211; Wolfgang Both &#8211; #Berlin #Verwaltung</strong></p>
<p>An welchen Datensätzen der öffentlichen Hand in Berlin haben die Bürger Interesse? Ein Interview mit Wolfgang Both von der Senatsverwaltung für Wirtschaft über die Ergebnisse einer Umfrage und den nötigen Perspektivwechsel in den Behörden in Sachen OpenData.</p>
<p><a href="http://www.datenjournalist.de/wolfgang-both-die-herren-der-daten" target="_blank">Link zum Interview</a></p>
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		<title>Zukunft des Journalismus: Reformation statt Revolution</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 16:21:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lorenz Matzat</dc:creator>
				<category><![CDATA[Onlinejournalismus]]></category>

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		<description><![CDATA[In den USA wird leidenschaftlich über die Zukunft des Journalismus debattiert. Worum geht es dabei eigentlich: Technologien, Geschäftsmodelle oder Aufgaben von Journalisten in der Demokratie? Clay Shirky ist ein Apokalyptiker. Der Medienwissenschaftler aus den USA schrieb 2009 in seinem Text &#8230; <a href="http://www.datenjournalist.de/zukunft-des-journalismus-reformation-statt-revolution/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>In den USA wird leidenschaftlich über die Zukunft des Journalismus debattiert. Worum geht es dabei eigentlich: Technologien, Geschäftsmodelle oder Aufgaben von Journalisten in der Demokratie?</em></p>
<p>Clay Shirky ist ein Apokalyptiker. Der Medienwissenschaftler aus den USA schrieb 2009 in seinem Text &#8220;<a href="http://www.shirky.com/weblog/2009/03/newspapers-and-thinking-the-unthinkable/ " target="_blank">Newspapers and Thinking the Unthinkable</a>&#8221; ketzerisch: „Die Gesellschaft braucht keine Zeitungen. Was wir brauchen ist Journalismus.“ Im gleichen Atemzug kündigte er ein jahrzehntelanges Chaos an: Die ungestörte Symbiose zwischen Zeitungen, Werbetreibenden und Lesern wäre nach über hundert Jahren endgültig vorbei. Es sei an der Zeit, im Medienhandwerk zu experimentieren. Doch, so warnte Shirky, viele der Versuche seien zum Scheitern verdammt. Aber einige Experimente würden schließlich das hervorbringen, was das Nachrichtenwesen der Zukunft sein werde.</p>
<p>Propheten sind manchen ein Dorn im Auge. Zum Beispiel Dean Starkman, der vor kurzem einen langen Text verfasste, im dem er die von ihm <a href="http://www.cjr.org/essay/confidence_game.php?page=all" target="_blank">als &#8220;News Gurus&#8221; Gebrandmarkten kritisiert</a> (Update 29.12.11: Bei Vocer findet sich eine <a href="http://www.vocer.org/de/artikel/do/detail/id/79/Der%20Schwindel.html?onePage=1" target="_blank">deutsche Übersetzung</a> des Textes). Shirky macht er zu einem der Protagonisten eines &#8220;Future-of-News“ (FON) Konsenses. Jeff Jarvis, der auch in Deutschland einen Namen hat, zählt für Starkman ebenfalls dazu (Jarvis wird auch als &#8220;Cyber-Utopist&#8221; bezeichnet; sein neues Buch wurde neulich von Evgeny Mozorov<a href="http://yiannopoulos.net/2011/10/24/jeff-jarvis-the-game-is-up/" target="_blank"> brutal verrissen</a>).</p>
<p><span id="more-1571"></span>Starkman selbst arbeitete acht Jahre für das Wall Street Journal und ist derzeit als freier Wirtschaftsjournalist und Dozent unterwegs. Seine zentralen Vorwürfe an die Verfechter des FON-Konsenses lauten: Ein in seinen Augen bedingungsloser Glauben an das Positive im Wandel durch das Internet und die Ignoranz der wirtschaftlichen sowie institutionellen Grundlagen, sprich der Verlagshäuser, welche guten, investigativen Journalismus erst möglichen machten. Überhaupt sei nach dem Krisenjahr 2009 das Gröbste für das Journalismusgeschäft überstanden. Die Öffentlichkeit brauche professionellen Journalismus, nicht zuletzt im lokalen Bereich, stellt Starkman fest. Auch macht er die Internet-Technologie dafür verantwortlich, „Hamsterrad-Journalisten“ hervorgebracht zu haben, die Print, Video und Audio sowie Social-Media am besten gleichzeitig machen sollten.</p>
<p>Shirky ließ die Vorwürfe nicht auf sich sitzen – <a href="http://www.shirky.com/weblog/2011/12/institutions-confidence-and-the-news-crisis/" target="_blank">und antwortete Starkman</a>. Er hält ihm eine sentimentale, rückwärtsgewandte Haltung vor, bei der er die Augen vor der Realitität verschließe. Denn entgegen der großen Blätter wie die New York Times könnten kleine lokale Zeitungen kaum per Zahlschranke (Paywall) das wegbrechende Anzeigengeschäft kompensieren. Emily Bell vom Guardian fühlt sich ebenfalls von Starkman angegriffen. <a href="http://www.cjr.org/the_news_frontier/the_blessings_of_networks.php" target="_blank">Sie erklärt </a>das Phänomen des Hamsterrad-Journalismus&#8217; für einen Ausdruck der Unfähigkeit der meisten Zeitungsverlage, sinnvoll Onlinejournalismus zu managen und zu gestalten.</p>
<p>Diese Debatte scheint gerade erst in Gang zu kommen. Und sie ist interessant, weil sie sich letztlich darum dreht, wofür wir Journalismus brauchen und welcher Gestalt er sein soll. Ein wenig eines solchen Diskurses würde man sich im deutschsprachigen Journalismus wünschen. Doch hierzulande bleibt nach dem jahrelangen und ermüdenden Blogger-versus-Journalisten-Gezänk offenbar das Urheberrecht das Hauptschlachtfeld, speziell das „Leistungsschutzrecht“ der Verlage. Als innovativ gilt in den Redaktionen allenfalls, so der Eindruck, auch den renitentesten Offlinern die Nutzung von Social-Media beizubiegen.</p>
<p>„Wie konnte eine Branche, die von der Neugier lebt, die Lust auf das Neue verlieren?“, <a href="http://vocer.org/de/artikel/do/detail/id/64/lehren-aus-der-revolution.html" target="_blank">fragte unlängst Stefan Plöchinger</a> in einem Essay. Er ist seit knapp einem Jahr Chefredakteur des Onlineauftritts der Süddeutschen Zeitung. Plöchinger beantwortet seine Frage gleich selbst: Journalisten schreiben gerne über Revolutionen, sind aber ungern Teil davon.</p>
<p>Doch Revolution ist ein großes Wort. Und Revolutionen dauern eigentlich nicht Jahrzehnte. Ein Bildersturm findet nicht statt, das alte wird nicht verschwinden. Gedruckte Zeitungen, Bücher aus Papier wird es weiterhin geben. Schließlich geht es nur im Vordergrund um das Trägermedium, auch wenn immer wieder Arien auf die Haptik der Zeitung am Frühstückstisch gesungen werden. Vielmehr haben wir es mit einer „Reformation“ im eigentlichen Sinne des Wortes zu tun &#8211; ohne den religiösen Beigeschmack: Eine Branche formt sich um, erneuert sich.</p>
<p>In diesem Zusammenhang lohnt es sich, Philip Meyer zuzuhören. <a href="http://nieman.harvard.edu/reports/article-online-exclusive/100044/Precision-Journalism-and-Narrative-Journalism-Toward-a-Unified-Field-Theory.aspx" target="_blank">Er hielt neulich eine Rede</a> vor der Österreichischen Wissenschaftsakademie. Der heute 80-Jährige schrieb Ende der 60er Jahre des vergangen Jahrhundert ein wegweisendes Buch, das den Begriff Präszisionsjournalismus etablierte. Meyer warb für Einsatz von Methoden der empirischen Sozialwissenschaft in der journalistischen Recherche. Das neue Genre Datenjournalismus fußt auf diesem Ansatz. Meyer wirbt dafür, narrativen und präzisen Journalismus zusammenzuführen. Wie das aussehen könnte, versucht Jonathan Stray, Entwickler bei der Nachrichtenagentur AP, zu ergründen. Seine<a href="http://jonathanstray.com/" target="_blank"> Stücke über diverse Aspekte und Ideen</a> rund um die Zukunft und Aufgaben des Journalismus sind inspirierend und lesenswert.</p>
<p>Ein Dreh- und Angelpunkt des Ganzen dabei ist sicherlich ökonomischer Natur. Wie finanziert man Journalismus? Wie viele Reporter und Redakteure braucht es, wie viel Verlagsmitarbeiter und Posten im Management und den Chefetagen? Und repräsentiert journalistische Arbeit eine Ware oder einen Wert: Die einen sprechen vom Wesen des Journalismus im Internetzeitalter und die anderen machen sich Gedanken darüber, wie Journalismus als Geschäft betrieben wird. Wie bringt man das zusammen?</p>
<p>Aber sind die Vorgänge in den USA, wo 30 Prozent der Zeitungsredakteure in den vergangen Jahren ihren Job verloren haben, überhaupt mit der Situation in Europa oder gar Deutschland vergleichbar? Ja. Nicht in der Heftigkeit vielleicht und strukturell anders gestrickt. Aber die Zahl der arbeitslosen Journalisten und Redakteure stieg in Deutschland 2009 um 15 und 2010 um 10 Prozent &#8211; dieses Jahr dagegen scheint die Zahl aber wieder zu sinken (dazu mehr im DJU-Magazin: <a href="http://mmm.verdi.de/archiv/2011/11/journalismus/ein-leben-zwischen-extremen" target="_blank">Ein Leben zwischen den Extremen</a>). Eins lässt sich nicht bestreiten: Das Werbebudget wandert auch hierzulande kontinuierlich ins Netz. Dort balgen sich inzwischen viel mehr Akteure um die Fleischtöpfe als in der Zeit vor der Jahrtausendwende.</p>
<p>Der Wandel der Musikbranche mag als Blaupause dienen; sie hat bereits eine Phase der Neujustierung durchlebt. Das Fazit: Der Musik als Kunstform hat die Demokratisierung durch den digitalen Vertriebs der Werke nur gut getan. Bei den Buchverlagen stellt die Digitalisierung einiges auf den Kopf und wie es ausgehen wird, ist noch längst nicht entschieden. Und auch bei einem weiteren Intermediär von Inhalten steht ebenfalls ein großer Wandel bevor: Dem herkömmlichen Politikbetrieb geht es derzeit an den Kragen. Der Erfolg der Piraten ist ein Fingerzeig dafür.</p>
<p>Insofern passt das zur Zeit oft verwendete Bild der „Disruptionen“, welche die Internettechnologie mit sich bringe. Die Medienlandschaft ist permanenten Erschütterungen ausgesetzt. Erschüttert wird im Journalismusbereich vor allem das Geschäftsmodell von Verlegern und Druckereien. Damit geraten aber auch ihre Rolle als Arbeitgeber ins Wanken. Was machen wir mit den Kolleginnen und Kollegen, die bei der anhaltenden Digitalisierung auf der Strecke bleiben werden?</p>
<p>Überhaupt sind viele Fragen offen. Weniger, wie die althergebrachten Geschäftsmodelle krampfhaft am Leben gehalten werden können &#8211; Stichwort Leistungsschutzrecht. Sondern mehr solche darüber, wie Journalismus in Zeiten des Internets aussehen soll. In Zeiten, in denen Online 90 Prozent der Inhalte der Zeitungswebsites aus den gleichen Agenturmeldungen zu bestehen scheinen und das eben für alle offensichtlich ist.</p>
<p>Brauchen wir jetzt einen starke Onlinejournalismus-Verband, wie ihn etwa Wolfgang Blau, Chefredakteur von Zeit Online <a href="http://vocer.org/de/artikel/do/detail/id/38/Es%20geht%20uns%20erstaunlich%20gut.html?onePage=1" target="_blank">fordert</a>? Und wo sind hierzulande die Stiftungen, die unabhängigen investigativen Journalismus fördern, wie beispielsweise <a href="http://www.propublica.org/" target="_blank">Pro Publica</a> in den USA?</p>
<p>Shirky hat jedenfalls recht: Es ist müssig, über das Trägermedium zu sprechen. Online versus Print auszuspielen. Vielmehr sollte es darum gehen, was wir eigentlich für eine Berichterstattung wollen und brauchen.</p>
<p>&#8212;</p>
<p><em>Zuerst erschienen auf <a href="https://netzpolitik.org/2011/zukunft-des-journalismus-reformation-statt-revolution/" target="_blank">netzpolitik.org</a></em></p>
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		<title>NDR Medienmagazin ZAPP &#8211; Datenjournalismus Interviews</title>
		<link>http://www.datenjournalist.de/ndr-medienmagazin-zapp-datenjournalismus-interviews/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 14:50:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lorenz Matzat</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern, am 16.11.2011, lief beim NDR Medienmagazin ZAPP der Beitrag &#8220;Neue Recherchewege &#8211; Datenjournalismus&#8221;. Hier die Langfassung der Videos, die ausschnittsweise im Film oben zu sehen sind; es gibt alternativ auch nur die Audiospur als mp3-Datei, für diejenigen, die nicht &#8230; <a href="http://www.datenjournalist.de/ndr-medienmagazin-zapp-datenjournalismus-interviews/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe width="500" height="284" src="http://www.youtube.com/embed/poUa8Wu9eTk?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Gestern, am 16.11.2011, lief beim NDR Medienmagazin ZAPP der <a href="http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/internet/datenjournalismus105.html" target="_blank">Beitrag &#8220;Neue Recherchewege &#8211; Datenjournalismus&#8221;</a>.</p>
<p>Hier die Langfassung der Videos, die ausschnittsweise im Film oben zu sehen sind; es gibt alternativ auch nur die Audiospur als mp3-Datei, für diejenigen, die nicht an den Talking Heads interessiert sind. Videos und Audiofiles sind vom NDR unter einer CC-Lizenz unter den Bedingungen Namensnennung, nichtkommerziell und nichtabwandeln (by:nc:nd) freigegeben.</p>
<p><span id="more-1538"></span></p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/32255426?byline=0&amp;portrait=0" frameborder="0" width="500" height="283"></iframe></p>
<p><a href="/wp-content/uploads/ndr-zapp-interview-datenjournalismus-nov11-christina-elmer.mp3" target="_blank">Audio C. Elmer (mp3)</a> &#8211; Twitter -<a href="http://twitter.com/chelm" target="_blank"> @chelm</a></p>
<p>&#8212;-</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/32255524?byline=0&amp;portrait=0" width="500" height="283" frameborder="0" webkitAllowFullScreen allowFullScreen></iframe></p>
<p><a href="/wp-content/uploads/ndr-zapp-interview-datenjournalismus-nov11-stefan-wehrmeyer.mp3" target="_blank">Audio S. Wehrmeyer (mp3) </a>- Twitter<a href="http://twitter.com/stefanwehrmeyer" target="_blank"> @stefanwehrmeyer</a></p>
<p>&#8212;-</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/32255579?byline=0&amp;portrait=0" frameborder="0" width="500" height="283"></iframe></p>
<p><a href="/wp-content/uploads/ndr_zapp_interview_datenjournalismus_nov11-lorenz_matzat.mp3" target="_blank">Audio L. Matzat (Autor dieses Blogs) (mp3) </a>- Twitter<a href="http://twitter.com/lorz" target="_blank"> @lorz</a></p>
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		<title>Condition One: Immersion, die funktioniert</title>
		<link>http://www.datenjournalist.de/condition-one-immersion-die-funktioniert/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 08:02:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lorenz Matzat</dc:creator>
				<category><![CDATA[Onlinejournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit ein paar Tage steht die iPad-Anwendung Condition One zum Download im iTunes-Store. Und zeigt, wie &#8220;Bewegtbild&#8221; gepaart mit dem Bewegungssensor des Tablets Reportagen auf ein neues Level heben kann. Der Trick ist eigentlich simpel. Die Reporter nehmen ihre Umgebung &#8230; <a href="http://www.datenjournalist.de/condition-one-immersion-die-funktioniert/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/31608796?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0&amp;color=E2F103" frameborder="0" width="601" height="338"></iframe></p>
<p>Seit ein paar Tage steht die iPad-Anwendung <a href="http://conditionone.com/" target="_blank">Condition One</a> zum Download im iTunes-Store. Und zeigt, wie &#8220;Bewegtbild&#8221; gepaart mit dem Bewegungssensor des Tablets Reportagen auf ein neues Level heben kann.</p>
<p>Der Trick ist eigentlich simpel. Die Reporter nehmen ihre Umgebung hochgradig weitwinkelig auf und erfassen nahezu ein 180 Grad Panorama. Der Betrachter kann sich nun entweder mit dem Finger oder per Bewegungssensor im Videobild umschauen. Besonders letzteres funktioniert großartig, weil die Immersion, die Vereinnahmung verstärkt wird. Etwa wenn man lybischen Rebellen dabei zuschaut, wie sie ihre Waffen reinigen. Und eben mal den Kopf &#8220;heben&#8221; kann, um sich anzuschauen wie weiter hinter andere an einem Pickup-Fahrzeug rumwerkeln. Ganz zu schweigen von Gefechtssituationen</p>
<p>Die Anwendung ist kostenlos zu nutzen; jüngst ist eine Aufnahme von den Occupy-Wallstreet-Protesten in New York dazu gekommen. Die Reportagen sind bislang kostenfrei, aber offensichtlich können in der Anwendung später auch kostenpflichtige Inhalte angeboten werden. Die Firma, hinter der der Kriegsfotograf und -filmemacher <a href="http://www.danfungdennis.com/" target="_blank">Danfung Dennis</a> steckt, sucht Medienpartner, die ihre Technologie nutzen. Ein Nachteil ist, dass die Filmdateien recht groß sind. Ein knapp 10-minütiges Condition-One-Video ist gut zwei Gigabyte groß, weil es wesentlich mehr Bildmaterial mitliefert als ein normaler Videofilm.</p>
<p>Ein verwandetes Konzept bietet übrigens die Firma ImmersiveMedia an. Sie erlaubt es dem Betrachter &#8211; ähnlich dem StreetView von GoogleMaps &#8211; sich in einer Videoaufnahme komplett frei in 360 Grad im Browser zu bewegen. <a href="http://www.immersivemedia.com/haiti/" target="_blank">Beispielsweise bei einer Autofahrt</a> durch einen Teil des zerstörten Haiti kurz nach dem Erdbeben im Januar 2010.</p>
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		<title>Warum ein Apps4-Wettbewerb Zeitverschwendung ist</title>
		<link>http://www.datenjournalist.de/warum-ein-apps4-wettbewerb-zeitverschwendung-ist/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 08:13:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lorenz Matzat</dc:creator>
				<category><![CDATA[OpenData]]></category>
		<category><![CDATA[OpenGovernment]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; Deutschland braucht keine Apps4-Wettbewerbe, sondern ein Programm zur langfristigen Förderung einer Open-Data-Infrastruktur. Und nein, die Veranstaltung unter dem Schirm des Innenministers ist nicht der erste Schritt in diese Richtung, sondern eine Beitrag zur Verschwendung von Zeit und Ressourcen. Ein &#8230; <a href="http://www.datenjournalist.de/warum-ein-apps4-wettbewerb-zeitverschwendung-ist/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; Deutschland braucht keine Apps4-Wettbewerbe, sondern ein Programm zur langfristigen Förderung einer Open-Data-Infrastruktur. Und nein, die Veranstaltung unter dem Schirm des Innenministers ist nicht der erste Schritt in diese Richtung, sondern eine Beitrag zur Verschwendung von Zeit und Ressourcen. Ein Weg, der vielerorts schon ohne Erfolg beschritten worden ist, den muss man nicht auch noch einschlagen. Dem Aufbau einer demokratischen und transparenten Dateninfrastruktur kommt man mit der punktuellen Förderung von ein bisschen Spielzeug kaum näher.</p>
<p><a href="http://www.freitag.de/politik/1144-spielzeug-statt-infrastruktur" target="_blank">Mehr dazu in meinem Text auf freitag.de</a></p>
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		<title>Adrian Pohl: Offene Bibliotheksdaten</title>
		<link>http://www.datenjournalist.de/adrian-pohl-offene-bibliotheksdaten/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 12:14:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lorenz Matzat</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit Open Data Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Adrian Pohl arbeitet seit 2008 im Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen (hbz). Seit Juni 2010 ist er Koordinator der Arbeitsgruppe der Open Knowledge Foundation zu Open Bibliographic Data. Im Interview berichtet Pohl über die Zusammenarbeit mit anderen Aktiven aus Wissenschaft und Bibliothekswelt. Ihr &#8230; <a href="http://www.datenjournalist.de/adrian-pohl-offene-bibliotheksdaten/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img title="open Bib data working group" src="http://farm5.static.flickr.com/4108/5072442982_cec3951f9c.jpg" alt="" width="500" height="375" /></p>
<p><em>Adrian Pohl arbeitet seit 2008 im Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen (hbz). Seit Juni 2010 ist er Koordinator der <a title="openbib data" href="http://openbiblio.net/" target="_blank">Arbeitsgruppe der Open Knowledge Foundation zu Open Bibliographic Data</a>. Im Interview berichtet Pohl über die Zusammenarbeit mit anderen Aktiven aus Wissenschaft und Bibliothekswelt. Ihr Ziel: der Aufbau einer Infrastruktur für offene bibliographische Daten.</em></p>
<p><strong>Herr Pohl, worum geht es bei Open Bibliographic Data (OBD)?</strong></p>
<p><strong>Adrian Pohl</strong>: Wir orientieren uns an der Open-Access-Bewegung. Deren Idee wird bereits weitgehend in der Bibliothekswelt unterstützt: Ergebnisse öffentlich finanzierter Wissenschaft sollen auch jedem öffentlich zugänglich sein. Bibliotheken sind ebenfalls meist aus öffentlichen Geldern finanziert. Deshalb sollten die von ihnen produzierten Daten auch offen zugänglich und wiederverwendbar sein. Mit den &#8220;<a title="open data bibliographie" href="http://openbiblio.net/principles/de/" target="_blank">Prinzipen zu offenen bibliographischen Daten</a>&#8221; haben wir in der Open Knowledge Foundation klare Anforderungen für die Freigabe solcher Daten formuliert, insbesondere im Hinblick auf die Wahl der Lizenz. Bibliotheksdaten können vielen von Nutzen sein.</p>
<p><strong>Wofür zum Beispiel?</strong></p>
<p><strong>Pohl:</strong> Sammlungen bibliographischer Daten können als eine Landkarte verstanden werden, die uns Orientierung gibt in der Landschaft unserer literarischen, wissenschaftlichen oder künstlerischen Erzeugnisse.</p>
<p>So können die Daten etwa in der Forschung genutzt werden. Für Historiker beispielsweise könnte die Frage interessant sein, in welchem Jahrhundert zu bestimmten Zeiten wo wichtige Publikationsorte waren. Mit automatisierten Abfragen offener Daten aus Bibliothekskatalogen ließe sich zügig eine Übersicht über die meistgenutzten Publikationsstandorte erstellen. Das ginge weit über das hinaus, was mit normalen Rechercheoptionen möglich ist.</p>
<p>Ein anderes Beispiel: Bibliotheksdaten werden bereits für Anwendungen genutzt, die den urheberrechtlichen Status eines Werkes berechnen, ob es geschützt oder gemeinfrei ist. Mehr freie Daten könnten diese Dienste enorm verbessern. Es lassen sich unzählige weitere Anwendungen denken.</p>
<p><span id="more-1520"></span></p>
<p><strong>Wer arbeitet in ihrer Arbeitsgruppe mit?</strong></p>
<p><strong>Pohl: </strong>Einerseits Bibliothekare mit ihren Daten, die überwiegend Bücher beschreiben. Andererseits Naturwissenschaftler, die vor allem Zeitschriftenartikel publizieren. Die sind oft in Bibliothekskatalogen gar nicht verzeichnet. In der Arbeitsgruppe kommen Vertreter dieser beiden Gruppen aus verschiedenen Ländern zusammen, um Open Bibliographic Data zu fördern.</p>
<p>Es geht dabei um die Frage, wie die webbasierte wissenschaftliche Publikationsinfrastruktur künftig aussehen wird. Open-Access-Publikationen erscheinen in der Regel im PDF-Format. Das eignet sich gut zum Ausdrucken, aber schlecht für die maschinelle Verarbeitung. Es gibt verschiedene Ansätze, wissenschaftliche Publikationen mit eigenen Identifikatoren (<a title="semantic web identifikatoren" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Uniform_Resource_Identifier" target="_blank">URIs</a>) zu versehen, damit man auf sie verlinken und sie mit semantisch markierten Metadaten verknüpfen kann – sie also um Informationen über den Autor, das Erscheinungsjahr oder den Erscheinungsort zu ergänzen.</p>
<p><strong>Wie würden Sie die OpenBib-Szene in Deutschland beschreiben?</strong></p>
<p><strong>Pohl: </strong>Derzeit beschränken sich ihre Aktivitäten in Deutschland auf den Bibliotheksbereich. Mir sind nur wenige Projekte in den Wissenschaften bekannt. Das Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen (hbz) <a title="open bib data nordrhein westfalen" href="http://www.hbz-nrw.de/projekte/linked_open_data/" target="_blank">arbeitet seit dem Frühjahr 2010</a> mit Einrichtungen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz daran, Bibliotheksdaten freizugeben. Noch konnten allerdings nicht alle Bibliotheken von einer Freigabe überzeugt werden. Dann gibt es noch Bibliotheken in Baden-Württemberg, die an OBD arbeiten.</p>
<p>Insgesamt ist die Szene noch eher klein, dafür aber stetig wachsend. Das Thema wird von vielen interessiert beobachtet. Vor Kurzem wurden etwa die &#8221;<a title=" openbib" href="http://is.gd/openbibdata" target="_blank">Empfehlungen zur Öffnung bibliothekarischer Daten</a>&#8220; einer deutschlandweiten Forschungsgruppe veröffentlicht. Auch die Herausgabe eines <a title="openbib rechtliches" href="http://www.hbz-nrw.de/dokumentencenter/veroeffentlichungen/open-data-leitfaden.pdf" target="_blank">Leitfadens durch das hbz</a> soll Open Data in der Bibliothekswelt voranbringen. Der Leitfaden wurde von dem Juristen Till Kreutzer verfasst und enthält Informationen zu rechtlichen Hintergründen von Open Data in der Bibliothekswelt.</p>
<p><strong>Welche Vorbehalte haben Bibliotheken, die ihre Daten nicht freigeben?</strong></p>
<p><strong>Pohl: </strong>Die Bibliotheken sind der Meinung, dass sie sehr viel in ihre Kataloge investiert haben. Viele Menschen haben daran gearbeitet und einen Wert geschaffen, der nicht leichtfertig verschenkt werden dürfe. Allerdings erweckt der Ausdruck &#8220;verschenken&#8221; einen falschen Eindruck: Man gibt die Daten ja nicht weg, man hat sie ja weiterhin.</p>
<p>Auch werden mögliche Einnahmequellen, die aus den Daten erschlossen werden könnten, als Argument genannt. Diese sind aber meist theoretischer Natur.</p>
<p>Eine weitere Sorge ist, sich selber überflüssig zu machen. Diese Angst erscheint mir aber unbegründet. Immerhin hat der, der die Daten liefert, die größte Glaubwürdigkeit, geht es um ihre Integrität. Der Lieferant bleibt also immer wichtig. Zudem werden ja auch neue Daten benötigt.</p>
<p>Ein vierter Punkt ist, dass das Potential von OBD meiner Meinung nach nicht erkannt wird.</p>
<p><strong>Welche Chance entgeht diesen Bibliotheken?</strong></p>
<p><strong>Pohl: </strong>ODB bietet grundsätzlich die Möglichkeit, Kooperation zu fördern, sich auch international auszutauschen. Und eben mit anderen Akteuren zusammenzuwachsen, etwa mit der wissenschaftlichen Gemeinschaft oder der Wikipedia. Gerade bei dieser ist das Interesse an bibliographischen Daten groß. Es gibt ja in sehr vielen Artikeln bibliographische Verweise. Für die Wikipedia wäre es auch interessant, diese Daten mit Bibliothekaren gemeinsam pflegen zu können. Das Wissen aus der Wikipedia kann wiederum in Bibliothekskataloge zurückfließen. Es gibt ja auch dort Einträge zu Personen und Schlagwörtern.</p>
<p>Es könnte eine gegenseitige Verbesserung der Wissensbestände stattfinden. Solche Chancen verbaut man sich, wenn man seine Daten umarmt und nicht herausgeben will.</p>
<p><strong>Gibt es international Vorreiter in diesem Bereich?</strong></p>
<p><strong>Pohl: </strong>In Deutschland passiert schon recht viel auf diesem Gebiet. Doch setzt Großbritannien gerade zum Überholen an. Die haben mit dem JISC, dem <a title="digital technology education learning" href="http://www.jisc.ac.uk/" target="_blank">Joint Information Systems Committee</a>, eine Einrichtung, die die wissenschaftlich-technische Informationsinfrastruktur im gesamten Vereinigten Königreich fördert. Das JISC unterstützt seit einiger Zeit stark Open Data in Bibliotheken, Archiven und Museen. Davon können wir in Deutschland sicherlich lernen, weil der Prozess dort sehr offen und transparent ist.</p>
<p>Wichtig sind auch die Entwicklungen bei der europäischen digitalen Bibliothek Europeana. Dort wurde im September eine neue Metadatenvereinbarung veröffentlicht. Mit dieser werden alle an die Europana gelieferten Metadaten gemeinfrei. Daraufhin haben sich die europäischen Nationalbibliotheken <a title="europeana opendata library" href="https://app.e2ma.net/app/view:CampaignPublic/id:1403149.7214447972/rid:48e64615892ac6adde9a4066e88c736c" target="_blank">für die offene Lizenzierung ihrer Daten ausgesprochen</a>.</p>
<p><strong>Welche Wünsche haben Sie hinsichtlich Open Bibliographic Data?</strong></p>
<p><strong>Pohl: </strong>Ich würde mir wünschen, dass die deutsche Wissenschaftspolitik Open Data entdeckt und das Thema auf die politische Agenda kommt. Im vergangenen halben Jahr sind diverse Empfehlungen zur wissenschaftlichen Informationsinfrastruktur in Deutschland herausgekommen: Von der <a title="informationsinfrastruktur" href="http://www.dfg.de/foerderung/programme/koordinierte_programme/sfb/module/modul_inf/index.html" target="_blank">Deutschen Forschungsgemeinschaft</a> (DFG), dem <a title="informationsinfrastruktur" href="http://www.wissenschaftsrat.de/index.php?id=344&amp;=" target="_blank"> Wissenschaftsrat</a> und der <a title="informationsinfrastruktur" href="http://www.leibniz-gemeinschaft.de/?nid=infrastr" target="_blank">Leibnizgesellschaft</a>. In keiner dieser Empfehlungen spielen Open Data eine nennenswerte Rolle. Dabei sollte das Thema bei der Planung einer Informationsinfrastruktur einen wesentlichen Platz einnehmen. Open Data sind eine optimale Basis, um die wissenschaftliche Informationsinfrastruktur weiter zu entwickeln.</p>
<p>&#8212;</p>
<p><a title="blog zu open bibliographic data" href="http://www.uebertext.org/" target="_blank">Blog von Adrian Pohl</a></p>
<p>Bildnachweis: <a title="bild openbib data" href="http://blog.okfn.org/2010/10/11/notes-from-workshop-on-open-bibliographic-data-and-the-public-domain/" target="_blank">OFKN Blog</a></p>
<p>&#8212;</p>
<p>Der Interviewtext steht unter einer Creative Commons Lizenz: <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/" target="_blank">CC-by</a></p>
<p><em>Erschienen am 8.11.2011 im Open Data Blog auf zeit.de – <a href="http://blog.zeit.de/open-data/2011/11/08/open-bibliographic-data/" target="_blank">Link</a></em></p>
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		<title>Robot journalism and jobs in the newsroom</title>
		<link>http://www.datenjournalist.de/robot-journalism-and-jobs-in-the-newsroom/</link>
		<comments>http://www.datenjournalist.de/robot-journalism-and-jobs-in-the-newsroom/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 28 Oct 2011 09:43:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lorenz Matzat</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenjournalismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Yesterday I gave a short presentation as a Respondent to Christopher Anderson at the Berlin Symposium (a conference following the foundation of the Institut für Internet und Gesellschaft funded by Google). Anderson talked about Algorithms and Journalism; Axel Bruns live-blogged &#8230; <a href="http://www.datenjournalist.de/robot-journalism-and-jobs-in-the-newsroom/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="__ss_9919525" style="width: 510px;"><strong style="display: block; margin: 12px 0 4px;"><span class="Apple-style-span" style="font-weight: 300;"><iframe src="http://www.slideshare.net/slideshow/embed_code/9919525?rel=0" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no" width="510" height="426"></iframe></span></strong></div>
<div style="padding: 5px 0 12px;">Yesterday I gave a short presentation as a Respondent to <a href="http://www.cwanderson.org/" target="_blank">Christopher Anderson</a> at the Berlin Symposium (a conference following the foundation of the <a href="http://www.internetundgesellschaft.de/" target="_blank">Institut für Internet und Gesellschaft</a> funded by Google).</div>
<div style="padding: 5px 0 12px;">Anderson talked about Algorithms and Journalism; Axel Bruns live-blogged about it <a href="http://snurb.info/node/1619" target="_blank">here</a> &#8211; and this is <a href="http://berlinsymposium.org/sites/berlinsymposium.org/files/algorithm_and_journalsim_0.pdf" target="_blank">Andersons conference paper (pdf) </a>in length.</div>
<div style="padding: 5px 0 12px;">My input focused on the role of sensors, the automation of journalism and what it does mean to jobs in journalism.</div>
<div style="padding: 5px 0 12px;">Anderson used the term &#8220;cyborg journalism&#8221;, because algorithms are developed by humans and exercised by machines. It fits better than Robot journalism, I think.</div>
<div style="padding: 5px 0 12px;">Anyway, find above the presentation; the links in the following are embedded in the presentation, too.<span id="more-1505"></span></div>
<div style="padding: 5px 0 12px;">
<ul>
<li><a href="http://berlinsymposium.org/session/intermediaries-public-communication-traditional-roles-transition-part-1-part-2" target="_blank">Berlin Symposium -Workshop: Intermediaries in Public Communication – Traditional Roles in Transition</a></li>
<li><a href="http://www.nytimes.com/2011/10/24/technology/economists-see-more-jobs-for-machines-not-people.html" target="_blank">NYT: More Jobs Predicted for Machines, Not People (23.10.2011)</a></li>
<li><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Induction_loop" target="_blank">Wikipedia: Induction loops</a></li>
<li><a href="http://daten.berlin.de/datensaetze/luftg%C3%BCte-tagesaktuell" target="_blank">Realtime air pollution data from Berlin (in German)</a></li>
<li><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_crowdsourcing_projects" target="_blank">Wikipedia: List of crowdsourcing projects</a></li>
<li><a href="http://www.kinecthacks.com/" target="_blank">Kinect hacks</a></li>
<li><a href="http://ec.europa.eu/information_society/policy/rfid/index_en.htm" target="_blank">Radio Frequency IDentification and the Internet of Things (EU)</a></li>
<li><a href="http://developer.android.com/guide/topics/usb/adk.html" target="_blank">Android Open Accessory</a></li>
<li><a href="http://raceagainstthemachine.com/" target="_blank">SportVU: System diagram -how player are tracked (pdf)</a></li>
<li><a href="http://www.bundesliga-datenbank.de/de/147/" target="_blank">Best View 3d &#8211; Impire AG (in German)</a></li>
<li><a href="http://www.ea.com/de/news/die-fifa-12-bundesliga-prognose-praesentiert-das-duell-der-beiden-fifa-12-coverstars" target="_blank">Soccergame result predicition with Gameengine of Fifa 12 (EA &#8211; in German)</a></li>
<li><a href="http://www.youtube.com/watch?v=2Zc2HPsiJ5E" target="_blank">YouTube: Martin Tylor &amp; Alan Smith recording commentaryfor the FIFA 12 videogame</a></li>
<li><a href="http://infolab.northwestern.edu/projects/stats-monkey/" target="_blank">Stats Monkey &#8211; intelligent information laboratory</a></li>
<li><a href="http://labs.vectorform.com/2011/10/the-impact-of-apple%E2%80%99s-siri-release-from-the-former-lead-iphone-developer-of-siri/" target="_blank">The impact of Apple&#8217;s Siri release &#8211; from its former developer</a></li>
<li><a href="http://raceagainstthemachine.com/" target="_blank">New eBook: Race against the machine</a></li>
<li><a href="http://snurb.info/node/1620" target="_blank">short livevblog entry on the presentation &#8220;robot journalism&#8221;</a></li>
</ul>
</div>
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		<title>Open Data: Warnung vor einer schrecklichen Zukunft</title>
		<link>http://www.datenjournalist.de/open-data-warnung-vor-einer-schrecklichen-zukunft/</link>
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		<pubDate>Wed, 26 Oct 2011 11:36:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lorenz Matzat</dc:creator>
				<category><![CDATA[OpenData]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.datenjournalist.de/?p=1482</guid>
		<description><![CDATA[Chris Taggart hat etwas zu sagen in der Open Data-Community. Die Projekte OpenlyLocaly und OpenCorporates gehen maßgeblich auf seine Kappe (ein Interview mit ihm vom April findet sich hier im Blog). Nun sprach Taggart neulich in Warschau auf dem Open &#8230; <a href="http://www.datenjournalist.de/open-data-warnung-vor-einer-schrecklichen-zukunft/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="__ss_9815987" style="width: 510px;"><iframe src="http://www.slideshare.net/slideshow/embed_code/9815987?rel=0" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no" width="510" height="426"></iframe></p>
</div>
<p>Chris Taggart hat etwas zu sagen in der Open Data-Community. Die Projekte <a href="http://openlylocal.com/" target="_blank">OpenlyLocaly</a> und <a href="http://opencorporates.com/" target="_blank">OpenCorporates</a> gehen maßgeblich auf seine Kappe (ein Interview mit ihm vom April findet sich <a href="http://www.datenjournalist.de/chris-taggart-openlylocal-opencoporates/" target="_blank">hier im Blog</a>).</p>
<p>Nun sprach Taggart neulich in Warschau auf dem <a href="http://ogdcamp.org/" target="_blank">Open Government Data Camp</a>. Laut eigenen Angaben das bislang größte Event seiner Art. In der deutschprachigen Presse gab es allerdings faktisch keine Berichterstattung darüber &#8211; außer auf <a href="http://futurezone.at/netzpolitik/5586-ogd-camp-open-data-werden-erwachsen.php" target="_blank">futurezone.at</a>.</p>
<p>Die Punkte, auf die Taggart in seiner Präsentation (siehe oben) aufmerksam macht, sind es wert, wiederholt zu werden. &#8220;Wie die Open Data-Community starb&#8221; betitelt er recht drastisch seinen Vortrag. Er sieht eine &#8220;schreckliche&#8221; Zukunft von Open Data heraufdämmern, weil&#8230;</p>
<ul>
<li>es nur einige wenige Besitzer von &#8220;Big Data&#8221; geben könnte</li>
<li>viele Daten gesammelt, aber nicht wieder herausgegeben werden könnten</li>
<li>Leute schlicht bereit wären, Geld für öffentliche Daten zu bezahlen</li>
<li>es in der Praxis die Kompetenzen von Verwaltungen und Leuten überschreitet</li>
<li>das Open Data-Konzept letztlich nur eine historische Episode bleiben könnte</li>
</ul>
<p><span id="more-1482"></span>Laut Taggart kann es deswegen dazu kommen, weil es an Relenvanz mangelt. Er verweist darauf, dass die Regierungen die Open Data-Bewegung an den Rand drängen und nennt als Beleg dafür den Start der <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Open-Government-Partnership-stoesst-auf-Vorbehalte-1351744.html" target="_blank">Open Government Partnership</a>.</p>
<p>Mit der Bewegung würde dies geschehen, weil&#8230;</p>
<ul>
<li>sie keine kritische Masse forme</li>
<li>ihre Arbeit nicht in Suchergebnissen auftauche, weil Google Open Data kaum berücksichtigen würde (Stichwort &#8220;duplicate content&#8221;)</li>
<li>es wenig Geschäftsmodelle gäbe, die auf Open Data basierten</li>
<li>es an Journalisten mangele, die tagtäglich mit Open Data arbeiten</li>
</ul>
<p>Dennoch sieht Taggart Chancen, das von ihm skiziierte Szenario zu vermeiden.</p>
<p>Indem die Bewegung&#8230;</p>
<ul>
<li>nicht irrelevant bleibt, sondern sich Gehör verschafft</li>
<li>Rüchschläge einkalkuliert, aber sich davon nicht abschrecken lässt</li>
<li>in der Politik sowie den Bürokratien die Blockierer umgeht und die Förderer unterstützt</li>
<li>ggf. aber auch die Öffentlichkeit wegen einer Blockade seitens Politik und Verwaltung sucht</li>
<li>Open Data-Geschäftsmodelle aufbaut</li>
<li>sich untereinander intelligent verlinkt, um nicht zuletzt suchmaschinenfreundlich zu werden (Google solle dazu gebracht werden, die Herausgabe von Open Data zu goutieren und nicht abzustrafen).</li>
</ul>
<p>Taggart schließt die Präsentation mit dem Hinweis: &#8220;Wenn Open Data den Amtsinhabern keine Probleme bereit, funktioniert es nicht&#8221;.</p>
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